Eröffnungsritt auf den Bretzwiler Stierenberg
13 Ross- und Reiterpaare haben am letzten Sonntag den 21.03.10 den oft sehr steilen Weg zum Stierenberg unter die Hufe genommen.
Trotz schlechter Wetterprognose, welche sich leider als zutreffend erwiesen hat, liessen wir uns nicht abschrecken und besammelten uns am Morgen um 09.00h an den jeweiligen Treffpunkten.
Wir sechs Seebner durften uns bei Heiner und Susi an einer heissen Tasse Kaffee festhalten und wurden bereits mit Gebäck verwöhnt. Vielen Dank Euch beiden!
Anschliessend ritten wir über den Rechtenberg an Rehbock samt Geissen vorbei nach Bretzwil.
Von dort begann der steile Aufstieg, der uns sogar noch einmal durch Schneeflecken und über vereiste Stellen führte.
Die Pferde kamen dabei wegen ihres Winterpelzes recht ins schwitzen.
Nachdem wir das letzte Tor passiert hatten ging es noch ein paar Meter zu Fuss hinunter zu den Stallungen und dem Bergrestaurant Stierenberg.
Hier trafen wir auf die zweite Gruppe, welche über Nunningen geritten ist.
Die Pferde fanden Platz und Heu im ehemaligen Kuhstall.
Nachdem wir sie auch noch getränkt hatten durften wir in dem hellen und freundlichen Bergrestaurant Platz nehmen.
Nun ging es mit dem Regen richtig los. Immer wieder beobachteten wir vom Trockenen aus die Regenschwaden, die sich mit trockenen Abschnitten abwechselten.
Wir liessen uns in der Zwischenzeit das gute Essen schmecken und hatten den Eindrucke, dass man es der Qualität anmerkt, dass die Lieferanten aus der näheren Region stammen.
Dank dem und der Gastfreundlichkeit der Wirtsleute (wollt ihr noch mehr Pommes-Frites?, haben die Pferde noch genügend Heu?) vergass man auch, dass ein paar von uns wegen technischer Panne (das Gas ging kurzzeitig aus) etwas länger auf den Hauptgang warten mussten.
Dann hatte aber auch das gemütlichste Beisammensein ein Ende, weil uns der Stall ja schliesslich nicht entgegen kommt.
So sattelten wir also wieder unsere Pferde und nahmen, mit Blick zum Himmel, unsere Regenkleidung hervor.
Eine kurze Strecke ritten wir gemeinsam Richtung Bretzwil, dann trennten sich beide Gruppen.
Nun begann es so richtig zu giessen. Den ganzen Weg zu Fuss hinunter ins Dorf und noch eine gutes Stück weiter regnete es was der Himmel hergab.
Wir entschieden uns dennoch den Umweg über den Rechtenberg zu machen, denn auf der Strasse wimmelte es von Automobilisten und Motorradfahrer, welche scheinbar noch nie von der Schreckhaftigkeit der Pferde gehört haben. Obschon sich unsere ausnahmslos vorbildlich verhielten, machte es wirklich keinen Spass auf der Strasse zu reiten.
Auf diesem letzten Abschnitt unseres Rittes hellte es zum Glück wieder auf und der Regen liess nach.
Wir stellten uns noch für eine letzte Fotografie auf und trennten uns dann. Ein trockener Stall und eine warme Dusche lockten uns heim.
Wir danken Bruno für die Organisation und, dass wir ihm die Reinigung des Stalles überlassen durften.
Wir danken aber auch den freundlichen Wirten im Bergrestaurant für die Gastfreundschaft.
Wir kommen dann mal wieder, wenn man die gute Aussicht auf dem Stierenberg nicht nur ahnen, sondern auch sehen kann!
Marianne Müller
25.03.2010
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