Neujahrssritt zum Eigenhof
8.30 Uhr: Ab in den Stall die Pferde putzen, um ein einigermassen gutes Bild abzugeben, denn wie wir alle wissen lieben es die Pferde umso mehr sich im Dreck zu „trölen“ wenn es nass ist draussen, sodass der Schlamm so richtig gut hält. Das Wetter sprach einem an diesem Morgen überhaupt nicht an, denn es regnete schon den ganzen Morgen. Um 9.30 Uhr jedoch, als Nadia, Irene und ich in Fehren Richtung Eigenhof abritten, machte uns das Wetter doch schon mehr Freude, denn die Tropferei hatte endlich aufgehört.
Als wir an der Himmelrieder Grenze ankamen sahen wir von weitem einige andere, uns bekannte Reiter. Doch da es das Wetter für Jessika mit ihren Schuhen nicht zuliess, beschlossen wir uns Ihnen nicht anzuschliessen, sondern der Teerstrasse entlang zu reiten. Man soll das Glück ja nicht herausfordern.
Nach gut 1 ½ Stunden kamen wir dann im Eigenhof an. Ausser eines kurzen „Regengutsches“ blieben wir glücklicherweise vom Regen verschont.
Auch alle anderen Reiter waren schon vor Ort oder trafen nach und nach ein und wir alle versorgten unsere Pferde in den verschiedenen Boxen und gaben Ihnen Heu zur Unterhaltung.
Im Restaurant angekommen warteten wir dann, bis auch die Seewener und die Nichtreiter, sowie die letzten Beiden (Ricardo und Urs) sich zu uns gesellten. Wir überbrückten die Zeit mit vielen Erzählungen und Diskussionen.
Dann, schon halb verhungert ging es an die Raubtierfütterung und der Lärmpegel senkte sich. J
Wir genossen ein gutes Essen und kaum hatte man sich versehen, (der neuste Klatsch und Tratsch war auch zu interessant), beendeten wir die Mahlzeit mit einem feinen Dessert. Da die Dunkelheit in dieser Jahreszeit bekanntlich früh einbricht, musste man auch schon ans Zahlen denken und sich wieder in den Pferdestall begeben, um unsere Vierbeiner erneut für den Abritt bereit zu machen.
Wir verabschiedeten uns von den Nichtreitern und Seewener und begaben uns in einer schönen Zehnergruppe auf den Heimweg. Leider spielte nun das Wetter nicht mehr so mit und wir wurden wohl allesamt nass. Nach und nach trennten sich aber auch bei uns die Wege, bis wir dann noch vor Einbruch der Dunkelheit das traute heim erblickten und uns auf die warme Stube freuten.
Wir freuen uns schon heute auf das nächste Mal und nun wünschen wir noch allen Lesern ein gesundes und erfolgreiches 2008.
Tamara Bisig
20.02.2008
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