Hochzeit von Kathrin und Patrick Hecht-Jermann
Die Sonne meinte es gut, als wir uns in Röschenz besammelten. Es gab schon Anlass zur Diskussion, ob wir wohl das Sommertenue vorziehen wollen. Wir entschlossen uns aber dann, wie immer, im Kittel zu reiten. Schwitz, schwitz!
Damit sich unsere Pferde die Beine noch etwas vertreten konnten, ritten wir von Röschenz, die Fluh runter nach Laufen. Bei der alten Festhalle in Laufen warteten wir noch ein wenig, damit uns das Brautpaar auf dem Weg zur Katharinenkirche nicht sehen konnte. Claudia Hofer rief mich dann kurz an und gab Entwarnung. Alle in der Kirche, die Luft war rein, wir konnten uns aufstellen. Von Büsserach her, kamen noch die drei Reiterinnen aus Silvias Stall. Kaum waren wir vor der Kirche angekommen, mussten wir uns auch schon aufstellen, weil die Musik das Ende der kirchlichen Feier ankündete. Die Trauung war eine kurze Geschichte. So stellten wir uns also links und rechts vor der Kirche auf und begrüssten das strahlende Brautpaar, welches der Gesellschaft vorausging.
Unsere Pferde verhielten sich in der Menschenmenge vorbildlich ruhig. Selbst die Musik und die Tambouren machten ihnen keinen Eindruck. Heiners Schimmel tanzte zu Beginn kurz zur spielenden Musik, verzog aber nach dem ersten Stück auch keine Miene mehr und stand ruhig neben seinem Kollegen, dem Rapphengst.
Silvia kümmerte sich drum, dass wir Apero bekamen und wir stellten uns samt den Pferden immer mehr in den Schatten der grossen Sonnenschirme. Nachdem das Brautpaar die ersten Glückwünsche entgegen genommen und einige Stücke der Musik genossen hatte, kamen sie kurz für das gemeinsame Foto zu uns und unseren Vierbeinern. Naleika verpasste dem Bräutigam Patrick noch kurz ein unscheinbares Andenken und schon waren die Bilder im Kasten.
Wir gratulierten dem Paar auch von unserer Seite noch recht herzlich. Kathrin freute sich, dass wir mit den Pferden, wie auch zu Fuss und mit Kinderwagen so zahlreich erschienen sind.
Urs und Riccardo kümmerten sich, wie immer, sofort um die Fotos und auch um das Beseitigen der Pferdeäpfel. Schliesslich wollte man den Aperoort wieder sauber hinterlassen. Auch die Besucher des Städtchens Laufen danken sicher für einen sauberen Platz. Nur waren die einten Pferdeäpfel schon eher Apfelmus und ein Teil davon klebte sogar am weissen Tischtuch des Geschenktisches. Silvias Vater meinte nur, das kann man wieder waschen und wir nahmen es mit Humor. Was würden wir ohne unsere treuen Helfer in solchen Situationen wohl tun? Besten Dank für Euern Einsatz.
Kathrin und Patrick wünschen wir auf dem gemeinsamen Weg in Zukunft alles Gute, viel Glück, Gesundheit und Erfolg. Wir hoffen Euch weiterhin an den Anlässen begrüssen zu dürfen. Dieser wunderschöne, sonnige 31. Mai 2008, wird uns allen in schönster Erinnerung bleiben.
Bericht: nr
Fotos: Urs Stalder und Riccardo Trösch
11.06.2008
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