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Update:20. Juni 2010 |
„Chlauserett“ 2007 RV-DorneckbergAlle Jahre wieder ... suchen nach einem „Versli“, da der Chlaus das obligate „Sami Niggi Näggi hinderem Ofe...“ nicht mehr zu hören wünscht; oder nur von ganz verzweifelten! Hochbetrieb für einmal nicht im Pferde putzen sondern im Gedichte lernen. Zum Glück gibt’s im heutigen Zeitalter Google.- Endlich ist der Samstag da. Das abreiten ist auf 16 Uhr geplant. Wir von unserem Hof haben entschlossen gemeinsam direkt zum Treff Fehren zu reiten. Die Halbe Strecke kannte ich von einem früheren Ritt und danach meinte Nadine einfach links halten tendenziell runter! Mit 7 Pferden/Ponys ging’s pünktlich los Richtung Hof Felken. Catherine und Nadine würden uns mit dem Auto/Hänger Decken und Halfter ans Ziel bringen, so hatten wir die Gelegenheit Sättel und eventuelle Reservekleider im Hänger zu verstauen. Wir kamen flott voran und meisterten auch die kurze Strecke auf der Hauptstrasse problemlos. Rauf und Runter so wie es halt in diesen Breitengraden ist hatten wir eine gute Aussicht auf die Dörfer auf den umliegenden Hochebenen. Langsam brach die Nacht herein und es wurde finster. Tja und dann das mit dem Weg und dem Bauchgefühl. So einmal hatte ich kurz ein Richtungszweifel, aber nur nichts anmerken lassen, raus kommt man ja immer irgendwo. Da waren sie, die gesuchten Finnenkerzen, die uns den letzten Meter entgegen zündeten. Alles bestens vorbereitet von den fleissigen Helfern. Bald waren alle Vierbeiner untergebracht, wobei die Anbinde fast etwas kurz geraten war; waren es doch dieses Jahr gegen 20 Pferde/Ponys dabei. Überhaupt waren wir dieses Jahr im Gegensatz zum letzten Jahr mit „nur etwa 15 Teilnehmern“ ein Riesiger Haufen. Die mitgebrachten Würste wurden am Feuer gebraten. Von weiss bis ganz schwarz war jede 5-Sterne-Kreation dabei!- Der Glühwein hat gemundet, kam doch der Koch ins Schwitzen, ab solch grosser Nachfrage. Die Reiter/innen von der Seewentour, mit Nadia, Susanne, Irené, Christine und Rahel hatten etwas Verspätung und Sepp musste kurzfristig noch Heu besorgen, da schon alles weggeputzt war. Ebenso kam die Gruppe mit Theres, Silvia, Laura, Karli, Evelyne und Petra direkt von Zwingen, sie waren die ersten. Dann kamen sie der Samichlaus und der Schmutzli. Tja was der wieder alles zu erzählen wusste. Alleine, zu Zweit oder mit dem Mami standen sie vor dem Chlaus. Dieses Jahr konnte sich der Chlaus an vielen schönen Gedichten erfreuen. Der Schmutzli hatte einen grossen Gabensack dabei woraus sich jeder nach dem gehörten Guten und etwas weniger Gutem (so wie: man zieht der Katze nicht am Schwanz, oder man klärt Wanderer auf, dass wenn Jessica „pinkeln“ muss mitten auf dem Weg es sich um ein Pferd und keine Nackte Frau handelt) bedienen konnte. Die, die nicht zum ersten Mal dabei waren zogen gezielt, Maderinli oder Schöggeli aus dem Sack. Grättimanne hatte es zur freien Bedienung auf einem Tisch aufgestellt. Das Wetter hatte auch ein einsehen mit uns etwa 45 Teilnehmern. Die kurzen Schauer dazwischen vermochten dem ganzen nicht den Spass zu nehmen, und Erinnerungen wurden wach an ein anderes Mal wo wir mit vereinten Kräften die Zelte gegen den Wind verteidigen mussten. Zuletzt war die Präsidentin an der Reihe! Was es da so alles zu erzählen gab. Auf jeden Fall durfte sie den Vers, (wohl nicht von Google) ablesen hatte sie doch mit Vorbereiten, etc. den ganzen Tag zu tun. Der Samichalus und sein Helfer verabschiedeten sich von uns und traten den Heimweg in den Schwarzwald an. Bruno einer unserer „Vereinspaparazzis“ hat auch diesen Anlass wieder Fotografisch für alle festgehalten. Langsam leerte sich der Platz. Wir sattelten unsere Pferde und machten uns auf direktem Weg über Zullwil, Nunningen auf den Nachhauseweg. Unsere Begleitmannschaft säuberte noch den Parkplatz vom Pferdemist und Irené wurde auf ihre Nachfrage nach Helfen beim Abräumen auch entlassen. Das Auto von Catherine streikte und musste überbrückt werden, so dass wir schon fast in Nunningen waren als wir überholt wurden. Alle wieder zu Hause, keiner hat der Samichlaus in den Sack gepackt, versorgten wir die Vierbeiner und waren auch froh ins warme zu kommen. Herzlichen Dank allen Helfern, speziell dem Schmutzli und Samichlaus, auf dass Sie auch im nächsten Jahr den Weg zu uns irgendwo in den Wald finden werden. E. Häner 11.12.2007 |
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