Mondschein-/Racletteritt 2007
Um 16:30 Uhr besammelten sich Nadia, Paula und ich in Fehren um gemeinsam die Strecke zum Restaurant Steinegg in Himmelried unter die Hufe zu nehmen. Der Traber Nabuco schritt im zügigen Schritt voraus. Die beiden schon etwas in die Jahre gekommenen Fribi-Stuten zeigten sich gutgelaunt und folgten Nabuco zügig. Das Wetter präsentierte sich angenehm. Von den Temperaturen her war es gerade richtig. Gleichzeitig starteten zu Fuss von Fehren her mit ihren Hunden Urs, Ricardo und Jason, welche zum Restaurant Steinegg marschierten. Unser Ritt führte von Fehren her über den Eichlenberg in Zullwil in Richtung Firma Herba in Nunningen. Anschliessend ritten wir ein Stück in Richtung Bretzwil, bogen dann aber nach links ab und bezwangen den Berg in Richtung Fohlenweiden der Familie Straumann.
Vor 18:00 Uhr trafen wir auf der Steinegg ein. Herr Straumann und einige Vereinsmitglieder, welche ohne Pferd zum Essen kamen, erwarteten uns schon. Fast gleichzeitig traf die Seewener Gruppe mit ihren Pferden ein. Von Seewen her ritten Heiner, Susi, Marianne, Nicole und Susanne. Herr Straumann zeigte uns, wo wir die 8 Pferde unterbringen durften. Jeder kümmerte sich um sein Pferd und versorgte es dann mit Heu. So durften sich die Pferde gemütlich mit dem Verzehr von Heu beschäftigen, währenddem wir uns ins Restaurant begaben.
Als jeder seinen Platz gefunden hatte, startete Herr Straumann mit dem Raclette. Gestaffelt konnte jeder sich von den feinen Beilagen nehmen und dazu vom feinen Raclettekäse. Die einen bedienten sich zwei-, drei- oder viermal, die anderen mampften etwas mehr. Während dem Essen unterhielten sich die Vereinsmitglieder fleissig. Es entstand eine angenehme Atmosphäre und alle duften ab und zu herzhaft lachen. Als sich das Raclette langsam in den Mägen gesetzt hatte, wurde die Dessert-Runde eingeläutet. Einige verzehrten einen Coupe, andere Vermicelles oder Meringues-Glacé. Wobei die Geniesserin der Meringues-Glacé teilweise Mühe bekundete mit dem Verzehr. Leider hatte das Restaurant keine "Mohrenköpfe" vorrätig, so konnte ich dieses Jahr keinen "Mohrenkopf" mit Löffel gemütlich verzehren. Nach dem Dessert bezahlte jeder seine Konsumation und dankte der Familie Straumann für das vorzügliche Raclette, die Gastfreundschaft und den angenehmen Abend.
Anschliessend reinigten wir die Stallungen und machten unsere Vierbeiner für den Heimritt parat. Jeder kleidete sich gut ein und zog sich und seinem Pferd Leuchtsachen an. Ca. um 22:00 Uhr verabschiedeten wir uns voneinander. Die Seewener Gruppe ritt wieder bergabwärts nach Seewen und die Fehrener Reiterinnen begaben sich über die Fohlenweiden den Berg hoch in Richtung Nunningen. Unsere Stirn-, Bein- und Armlampen zündeten uns bestens den Weg. Der Mond schien hell, jedoch war der Himmel etwas verhangen und so erlebten wir keine sternenklare Vollmondnacht.
Unsere Pferde zeigten sich hoch motiviert, denn sie verspürten offensichtlich Stalldrang. Meine Fribi-Stute zündete den Turbo und marschierte Streckenweise vor dem Traber. Unser Weg führte durch die Nunninger Engi in Richtung Herba. Anschliessend ritten wir durch den Wald und unser Weg führte ein Stück der Hauptstrasse in Zullwil entlang nach Fehren. Nach 23:00 Uhr trafen Nadia, Paula und ich wieder in Fehren ein. Wir verabschiedeten uns und ich ritt zu meinem Anhänger hin, welchen ich bei der Fam. Häner, Hof Lämmlismatt, parkieren durfte. An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei der Fam. Häner bedanken. Nach dem Verladen meiner Stute Anita folgte noch eine kurze Autofahrt nach Zwingen, wo meine Stute um 23:30 Uhr endlich wieder zu Hause war und zu ihrer Freundin in den Stall durfte. Die Freude der Pferde war gross und schon bald begaben sie sich gemeinsam ans Fressen. Danach kehrte wieder Ruhe ein.
Ich möchte mich bei allen Teilnehmern/innen, Organisatoren/innen und der Familie Straumann für den Abend herzlich bedanken. Wir durften einen gelungenen Anlass in einer angenehmen Atmosphäre geniessen. Wir freuen uns auf den nächsten Anlass.
Theres Gygax und Anita, 30.10.2007
02.11.2007
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