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Update:20. Juni 2010 |
Eröffnungsritt zum Bretzwiler StierenbergEndlich wieder konnte ich nach langem Warten an einem Vereinsritt mitmachen. Dementsprechend motiviert stand ich an diesem Sonntag Morgen früh auf, damit ich genug Zeit hätte, mein Pferd Mistral einzuladen. Da er ja vor einem halben Jahr das letzte Mal im Transporter stand, wusste ich nicht, ob beim Verladen immer noch alles reibungslos verlaufen würde. Und den Ritt von Oberaesch nach Seewen wollte ich ihm noch nicht zutrauen. Meine Bedenken waren unbegründet. Nach zwei Minuten stand er im Anhänger und los ging es nach Seewen. Da angekommen, montierte ich alles nötige und ging mit ihm durchs Dorf zu unserem Treffpunkt bei René. Ich war die erste, aber nach kurzer Zeit trafen schon Sepp und Susanne ein. René war so nett und hat uns noch Tee und Kaffe spendiert, vielen Dank dafür! So gewärmt, machten wir vier uns auf nach Bretzwil zu Bruno, wo der nächste Treffpunkt war. Auch hier gab es wieder flüssiges, diesmal von Sepp und Bruno spendiert. Vielen Dank an euch zwei. Die Sonne schien warm machte die Wartezeit auf die Fehrener Gruppe angenehm. Therese mit ihrer Freundin, Nadia, Irene und Claudia gesellten sich noch zu uns. Jetzt folgte das anstrengendste Stück des Rittes: von Bretzwil hinauf auf den Stierenberg. Aber unsere Pferde legten sich ins Zeug, und kletterten ohne Probleme die steile Strasse hinauf. Ich fand es wunderschön, immer wieder einen Blick auf die Landschaft unter uns zu werfen. Mistral kam gut mit, ich hatte Freude an ihm. Er lief und lief, als ob das für ihn das normalste wäre. So konnte ich diesen Aufstieg richtig geniessen. Dann kamen wir auch schon im Restaurant Stierenberg an. Die Pferde wurden in die Stände gestellt, gedeckt, mit Heu verpflegt und konnten sich vom Aufstieg erholen. Inzwischen waren auch Urs und Riccardo mit den Hunden eingetroffen. Wir setzten uns alle ins Restaurant genossen ein feines Mittagessen. Auch Heiner und Susi trafen später noch ein. Es wurde wie immer viel geredet und auch bei manchem – mir zum Beispiel – viel gegessen. Das Dessert, eine enorm grosse Portion Meringue Glacée werde ich wohl nie vergessen. Aber ich kämpfte tapfer und konnte dann doch die ganze Portion geniessen. Zwischendurch gingen ich und Susanne kurz schauen, ob bei den Pferden alles in Ordnung war. Aber unsere Vierbeiner waren alle zufrieden und kauten an ihrem Heu. Nach ein paar Stunden ging es wieder heimwärts. Wir sattelten die Pferde und machten uns auf den langen Abstieg Richtung Bretzwil. Nach einem Stück des Weges verabschiedete sich die Fehrener Gruppe. Wir restlichen gingen zu Fuss nach Bretzwil hinunter. Da trennten wir uns von Bruno und legten den restlichen Weg nach Seewen wieder zurück. In Seewen trennten wir uns, ich ging noch schnell bei Heiner und Susi vorbei, die netterweise unsere Decken und Bürsten mit hinunter genommen hatten. Ich ritt noch ein Stückchen mit Susanne und Sepp weiter, bis ich wieder bei meinem Transporter war. Schnell warf ich ihm die Abschwitzdecke über, als ich schon die ersten Regentropfen spürte. Ich hatte Glück, als es anfing zu regnen, war ich schon auf dem Heimweg. Naima Hofstettler 15.04.2007 |
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