Mondschein- respektive Racletteritt 2006
Aus organisatorischen Gründen konnte der diesjährige Mondscheinritt nicht anfangs November, bei Vollmond, durchgeführt werden. Jedoch zeigten sich am 18. November die wetterlichen Bedingungen sehr gut. Es war eine klare Nacht. Die Temperaturen präsentierten sich für diese Jahreszeit angenehm mild.
Um 16:30 Uhr ritten Claudia und ich von Fehren her los. Top ausgerüstet mit Stirn- Bein- und Armlampe sowie Leuchtgilet begaben wir uns gutgelaunt auf den ca. eineinhalb stündigen Ritt. Unser Weg führte uns von Fehren her über die Nunninger Engi. Anschliessend ritten wir den Berg hinauf und konnten eine traumhafte Aussicht geniessen. Die Sonne ging langsam unter und sorgte für eine wunderschöne Stimmung am Himmel. Nach etwas mehr als einer Stunde erreichten wir das erste Gatter der Fohlenweiden der Familie Straumann. Claudia stieg jeweils ab um das Tor zu öffnen respektive wieder zu schliessen. Meine Lampe spendete ihr dabei Licht. Vor 18:00 Uhr traffen wir beim Restaurant Steinegg ein. Herr Straumann erwartete uns bereits im Stall. Er machte für uns die Stallungen gleich neben dem Restaurant parat. Das war natürlich sehr angenehm. So mussten wir nicht all zu weit marschieren. Wir brachten unsere Pferde im Stall unter. Ohne zu zögern machten sie sich gleich daran, das bereitgestellte Heu zu verzehren.
Von Seewen her ritten zwei Reiterinnen und zwei Reiter hoch zum Restaurant Steinegg. Die Gruppe musste ein grosse Schrecksekunde erleben. Glücklicherweise ist dem beteiligten Pferd und Reiter nichts geschehen. So traf die Gruppe mit etwas Verspätung kurz vor 19:00 Uhr ebenfalls auf der Steinegg ein. Nachdem die Pferde im Stall versorgt waren, begaben wir uns ins Restaurant an den bereits gedeckten Tisch. Insgesamt trafen sich zwölf Mitglieder/innen zum gemütlichen Raclette Essen im Restaurant. Als sich die ganze Truppe im Restaurant gesetzt hatte, konnte Herr Straumann mit dem Raclette machen beginnen. Uns wurde ein herrliches Buffet bereitgestellt. In einer angenehmen ruhigen Atmosphäre verging die Zeit. Im Verlauf des späteren Abend bestellten die einen zum Dessert eine Glacé. Andere hingegen gönnten sich einen "Mohrenkopf". Ich verzehrte auch genüsslich einen "Mohrenkopf". Dazu benötigte ich einen Kaffeelöffel. Ich musste feststellen, dass diese Art und Weise einen "Mohrenkopf" zu verspeisen im Verein nicht so geläufig ist. Zur Dessertzeit stiessen noch Susanne und Sepp zur Gruppe dazu. Susanne verspeiste dann auch, wie es selbstverständlich wäre, ihren "Mohrenkopf" mit einem Löffel. Danke Susanne!
Etwas verwundert stellten wir fest, dass die Zeit wie im Fluge verging. Um 22:30 Uhr bezahlten alle ihre Konsumation und bedankten sich herzlich bei der Familie Straumann für die Gastfreundschaft. Anschliessend begaben wir uns in den Stall zu unseren Pferden. Sie verhielten sich während dem ganzen Abend sehr ruhig. Jeder putzte den Mist seines Pferdes weg und machte es für den Heimritt parat.
Um 23:00 Uhr ritten Claudia und ich durch die Weiden in Richtung Nunningen Engi los. Die anderen vier Reiter/innen nahmen ihren Weg wieder nach Seewen zu Wohlgemuth René (Treffpunkt) unter die Hufe. Unsere Pferde legten einen zügigen Schritt vor, das heisst schliesslich trabten sie von sich aus den Berg hinauf. Bei einer sternenklaren, jedoch von der Temperatur her, angenehmen Nacht, ritten wir heimwärts. Da offenbar unsere Pferde Stalldrang verspürten, fanden wir uns bereits nach einer Stunde zu Hause ein. Ich traf einige Minuten nach Mitternacht in Fehren ein. Es war ein angenehmer Anlass in einer ruhigen und freundlichen Atmosphäre. Ich möchte mich bei allen Teilnehmer/innen, Organisatoren/innen und der Familie Straumann für den Abend herzlich bedanken.
Bis zum nächsten Mal!
Theres Gygax und Lia, 03.12.2006
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