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Update:20. Juni 2010 |
Und wieder kommt der St. Nikolaus.......Wie schnell doch ein Jahr vorbeigeht. Wir schreiben bereits wieder den Monat Dezember. Dieses Jahr erwarteten wir den Nikolaus auf dem Holzenberg. Dort spendete uns der grosse Unterstand Schutz vor den einzelnen Regengüssen. Bruno hat diesen vorgängig reserviert und alles vorbereitet. Am zweiten Dezember war es dann soweit. Wir schleppten Holz, Kochkessel, Glühwein, Grittibänzli, Wasser, Schaufel, Besen und Heu zu der Feuerstelle. Wie immer, stellten sich viele Helfer zur Verfügung, welche bei den Vorbereitungen kräftig mithalfen. Das Feuer brannte rasch und spendete eine wohlige Wärme. Das Wetter war zwar noch nicht wirklich winterlich und glich eher an einen milderen Herbstabend. Riccardo und Urs entflammten noch die Finnenkerze und erinnerten uns eher an Pyromanen, als an Feuerwehrleute. Unterdessen traf auch Esther und Denis mit René und Michele ein, welche von Bretzwil auf den Holzenberg wanderten. Die Kinder setzten sich erleichtert an das wärmende Feuer und packten ihre Wurst aus. Eine kleine Stärkung, bevor der Nikolaus erscheint kann nicht schaden. Der Glühwein und das Wasser waren in kurzer Zeit heiss und in der Ferne verriet und das Aufsetzen der Hufe auf den Weg, dass sich die Reiterinnen und Fahrer näherten. Nachdem die Pferde zugedeckt und mit Heu versorgt waren, wärmten sich die Kutscher, ihre Gäste und die Reiterinnen am Feuer auf. Bei einem Becher Glühwein oder Bouillon und einem feinen Bänzli, wurde einem doch gleich viel wärmer. Bald waren im Dunkeln des Waldes zwei Laternen zu sehen und ein Glöcklein zu hören. Michele, René und Patrick spitzten die Ohren und machten uns Erwachsenen auf die beiden Gestalten aufmerksam. Wie jedes Jahr wusste der Nikolaus über jeden etwas zu berichten. Seine Ohren und Augen sind durch das Jahr überall und es entgeht ihm nur selten etwas. Enttäuschend waren für ihn in diesem Jahr die Sprüche. Die meisten Vereinsmitglieder hatten ihre vergessen und wussten nur kurze Zitate. Wenige wussten einen schönen Spruch. Das Gedicht von Denis (der Praktikantin auf der Steinmatt) zog die Aufmerksamkeit jedoch auf sich und der Nikolaus hatte seine liebe Mühe mit der schriftdeutschen Sprache. Denis konnte nur lachen und wusste natürlich ganz genau wer dem Nikolaus die Infos gesteckt hatte. Der Mann im roten Gewand lobte unsere Vereinsmitglieder aber auch kräftig für ihre guten Taten. Diese überragen in unserem Verein durchaus. Dafür glänzten die drei Kinder, Michele, René und Patrick mit ihrem Können und zeigten uns Erwachsenen, wie man Gedichte vorträgt. Patrick rechtfertigte sich beim Nikolaus kräftig und betonte, dass er das Wasser halt selber ausleeren müsse, wenn es seine Mutter nicht mache. Ein Schmunzeln ging durch die Runde. Wir amüsierten uns ab den Gesprächen zwischen Nikolaus und seinen „Schäfchen“. Bruno und ich brachten mit unseren Fotoapparaten ordentlich Licht ins Geschehen und die Stute von René meldete sich im Dunkeln hin und wieder mit einem lautstarken Quietschen. Bald verabschiedeten sich Nikolaus und sein Schmutzli. Und ich bedanke mich bei Bruno für die Organisation und bei Heiner, Naima, Urs, Riccardo, Theres, Ursula und Claudia für die Hilfe. Es ist immer wieder schön und für mich nicht selbstverständlich, wie hilfsbereit unsere Vereinsmitglieder sind. Merci. Bericht: nr 18.12.2006 |
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