Tagesritt zur Mattweid bei Titterten
Am Sonntag, 22. Mai um 9.15 Uhr,
haben sich nur gerade 5 Reiterinnen am Besammlungsort in Seewen eingefunden;
ich schreibe die kleine Anzahl dem Wetterbericht zu.
Wir packten neben Speis und Trank auch Ersatzkleider, Regenchaps, Plastik
zum drauf sitzen und vieles mehr ein. Zum Glück bot sich Sepp als
Gepäcktransporteur an.
Bei Regen startete unser kleiner Treck unter der kundigen Führung
von Susanne vorbei am „Seewen Weiher“ Richtung Holzenberg,
Reigoldswil bis nach Titterten. Für mich war es ein eher unbekanntes
Gebiet und ich staunte wie weit meine Blicke schweifen konnten.
Inzwischen hatte es aufgehört zu regnen und die Sonne zeigte sich.
Wir ritten frohen Mutes und mit Hunger unserem Mittagsrastplatz - der
Mattweid – zu. Schon von weitem konnte wir kleine Rauchzeichen
am Waldrand entdecken.... das musste Sepp sein.
Es war alles tipp topp vorbereitet, von der Anbindevorrichtung, Heu,
Glut in der Feuer-stelle bis zum Rost alles war vorhanden.
Gleichzeitig trafen auch die 2 Biker Urs und Riccardo ein. Bei dem Wetterwandel
konnten sich auch noch einige unberittene Gäste begeistern, gemütlich
eine Wurst zu braten und die Sonnenstrahlen zu geniessen. Nach 14 Uhr
beschlossen wir die Pferde zu satteln, da sich erneut schwarze Regenwolken
zeigten. Unser Heimweg führte via „Sixfeld“ nach Reigoldswil,
wo wir etwas „Maienmarktluft“ schnuppern durften. Den Pferden
war das ziemlich egal neben Blachen, Ballons, Tüchern und einer
Menschenschar vorbei zu gehen. Der steile Aufstieg beim „Hof Zapfholderen“ zeigte
uns die enormen Muskelpakete unserer Pferde. Nach der letzten grossen
Anstrengung ritten wir auf dem schnellsten Weg via „Linkenberg“ nach
Seewen zurück zum Ausgangspunkt.
Wir hatten Glück, die Regenwolke hatte sich an einem anderen Ort
ausgeleert.
Obwohl wir nur 5 Reiterinnen gewesen sind, war es ein gelungener Tagesritt.
Es konnte Jede neben jeder Amazone reiten und über Dies und Jenes
diskutieren und fachsimpeln.
Vielen Dank an die Organisatorin Susanne Hess, deren
Eltern, Sepp, Mario und Joel, welche alles so picobello vorbereitet,
abgeräumt und zurück
transportiert haben.
Vielleicht haben sie ja für die „5 reisenden Engel“ den
Wetterwechsel bestellt.
Bericht: Franziska Hänggi, Fotos der Gallery: Riccardo Trösch
16.06.2005
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