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Update:20. Juni 2010 |
Samichlaus Feier vom 3. Dezember 2005Nichts, aber auch gar nichts ist wie’s mal war. Und .... Mit Internet und Superjet hat sich das aber alles gewandelt und auch der Samichlaus hat sich der Moderne angepasst und jetted heutzutage auf seinem Schlitten durch die Lüfte. Samichlaus und Ruprecht wollten auf dem direktesten Weg von einem anderen Einsatz herkommend zu uns reisen und benützten dazu den etwas heftigen Wind. Dabei war Samichlaus stressbedingt etwas unachtsam (siehe aktuelles Pressefoto)
Um 16:00h tuckerte Toni mit Traktor und Anhänger ein und brachte Heu für die zu erwartenden Pferde, Strohballen zum Sitzen, Holz zum Feuern sowie 6 Finnenkerzen. Aber halt! Was fand sich denn – so untraditionell – noch auf der Ladefläche ? Tatsächlich ein Kasten Bier, 50 Chlöpfer und Brot. Schnell wurde abgeladen und die Zeltvorrichtung so restaurantig wie möglich eingerichtet. Riccardo und Urs bemühten sich derweil das Feuer im Kampf gegen die orkanartigen Winde in Schwung und die 6 Finnenkerzen zum Leuchten zu bringen.. Es sah ganz so aus als ob der Sturm heute Abend über den Regen siegen würde. Zwischendurch stand Riccardo des öfteren in Kontakt mit Ruprecht
um sich nach Samichlaus’ Gesundheitszustand und der Dauer der Verspätung
zu erkundigen. Rätselhaft woher Riccardo immer diesen direkten Draht
zu den weihnachtlichen VIPs hat?! Kurze Zeit später tröpfelten die ersten Gäste ein; Franziska Hänggi und ihre Familie, die ebenfalls noch 2 Kannen heisses Wasser brachten. Esthi Häner und ihr Trüppchen, die sogleich ihre Pferde in Nadia’s Anhänger unterbrachten. Nun war es stockfinster geworden. Es war unmöglich, die Ankömmlinge zu erkennen. Zusätzlich schluckte der durchs Gehölz ächzende Sturm jegliches Hufgeklapper. Man wurde erst auf die Gäste aufmerksam als sie am Feuer standen oder hockten. Beim Chlöpfer brötlen unterhielt man sich über den Ritt ins Fehrenwäldli und wartete auf Samichlaus’ und Ruprechts Ankunft.. Endlich sah man von weitem im dunklen, sturmdurchheulten Wald ein flackerndes Lichtlein. Das können nur Samichlaus und Ruprecht sein! Und tatsächlich, vermutlich noch etwas durchgerüttelt vom Zwischenfall, und daher sehr bedächtig schreitend nahte Samichlaus, gefolgt vom schwer beladenen Ruprecht. Angekommen begann der Samichlaus sofort in seinem dicken Buch zu blättern während Ruprecht ihm mit dem Laternchen leuchtete. Es gab viel Gutes, Lustiges und Komisches zu bemerken, bemängeln und zu ermahnen. Die Verschen waren, ausser Heiner Bürgin’s, der Schiller’s Glocke punkto Verszahl wohl noch um 1 Strophe überbot - und das auswendig – bravo! – kurz; und wie Samichlaus feststellte, mit wenigen Ausnahmen, in 2004 auch schon vertreten. Lobenswert liess sich der Samichlaus u.a. aus über die beiden Mädchen Manuela und Patrizia, die im Fehren die beiden Pflegepferde Jessica und Nobu-San gewissenhaft reiten und betreuen. Der Samichlaus zog es, des unfallbedingt noch etwas sturmen Kopfes wegen vor, sich nach seinem Besuch sofort nach Hause zu begeben um sich auszuruhen. Ruprecht begleitete ihn, und man verabschiedete sich bis zum nächsten Jahr. Mittlerweile versuchte der Sturm mit den Zelten
Drachen zu spielen und es wurden an allen Stangen Hände gebraucht, um die Bedachungen am
Boden zu halten. Schliesslich entschied Nadia die Zelte im wahrsten Sinne
des Wortes abzubrechen. Die Szene glich einem Amphitheater: Wildpustender
Wind gegen Menschenkind plus 5 Männer gegen eine Rohrstange. So
drehten und zogen achtern Bruno, mit angelaufener Brille und Toni, die
Zipfelkappe auf Sturm. Bugseits drehten und zogen Heiner, den Torso mit
den Nachdem auch der Feuerwehrprofi Riccardo mit dem gelöschten Feuer zufrieden war, verliess dann auch die Nachhut den Samichlaus-Feierplatz. Womit ein weiterer schöner Anlass zur Neige ging. Unser herzliches Dankeschön geht an Samichlaus und Ruprecht, die
trotz stürmischem Zwischenfall den Weg zu uns gefunden haben. Un
Grand Merci allen Helfern, sowie natürlich auch den Gästen.
Bis zum nächsten Mal in 2006! 7.12.2005 |
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