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Update: 27. Januar 2012

Samichlaus Feier vom 3. Dezember 2005

Nichts, aber auch gar nichts ist wie’s mal war.

Und ....
es war einmal vor vielen Jahren, als der Samichlaus mit seinem treuen Helfer, Knecht Ruprecht und Eselchen Grauohr noch tief, tief im dunklen Walde wohnten....

Mit Internet und Superjet hat sich das aber alles gewandelt und auch der Samichlaus hat sich der Moderne angepasst und jetted heutzutage auf seinem Schlitten durch die Lüfte.

Samichlaus und Ruprecht wollten auf dem direktesten Weg von einem anderen Einsatz herkommend zu uns reisen und benützten dazu den etwas heftigen Wind. Dabei war Samichlaus stressbedingt etwas unachtsam (siehe aktuelles Pressefoto)

Samichlaus auf Flugzeug


Die daraus resultierende Verspätung nutzten die meisten Vereinsmitglieder um ihre Pferdeanhänger im Fehrenwäldli zu parkieren, damit sie nach der Chlausfeier die Pferde verladen konnten und nicht bei Dunkelheit, Wind und Regen nach Hause reiten mussten.
Ja, für den 3. Dezember war Regen vorhergesagt worden. Die durch Samichlaus’ Missgeschick gewonnene Zeit kam Nadia, Urs und Riccardo ebenfalls gerade recht.
Sie machten sich gegen 15:30 h im Fehren Wäldli daran bei der Feuerstelle einige Partyzelte aufzustellen. Diese Unterstände sollten verhindern, dass der vorhergesagte Regen den von Waltraud in ihrer Küche unter Suva-widrigen Umständen gekochte Glühwein nicht unnötig verdünnt würde. Suva-widrig? Waltraud köchelte während Stunden eingelullt in eine weihnachtlich odorierte Perma-Alkoholwolke 10 Liter Glühwein.

Um 16:00h tuckerte Toni mit Traktor und Anhänger ein und brachte Heu für die zu erwartenden Pferde, Strohballen zum Sitzen, Holz zum Feuern sowie 6 Finnenkerzen. Aber halt! Was fand sich denn – so untraditionell – noch auf der Ladefläche ? Tatsächlich ein Kasten Bier, 50 Chlöpfer und Brot. Schnell wurde abgeladen und die Zeltvorrichtung so restaurantig wie möglich eingerichtet. Riccardo und Urs bemühten sich derweil das Feuer im Kampf gegen die orkanartigen Winde in Schwung und die 6 Finnenkerzen zum Leuchten zu bringen.. Es sah ganz so aus als ob der Sturm heute Abend über den Regen siegen würde.

Zwischendurch stand Riccardo des öfteren in Kontakt mit Ruprecht um sich nach Samichlaus’ Gesundheitszustand und der Dauer der Verspätung zu erkundigen. Rätselhaft woher Riccardo immer diesen direkten Draht zu den weihnachtlichen VIPs hat?!
Mittlerweile war auch Waltraud angeschwebt mit unzähligen Krügen voll heissem Wasser und - natürlich Glühwein, sowie den traditionellen Bänzlis. Auch sie richtete sich bistromässig auf dem von Urs ins Zelt herein geschleppten Holztisch ein.

Kurze Zeit später tröpfelten die ersten Gäste ein; Franziska Hänggi und ihre Familie, die ebenfalls noch 2 Kannen heisses Wasser brachten. Esthi Häner und ihr Trüppchen, die sogleich ihre Pferde in Nadia’s Anhänger unterbrachten.

Nun war es stockfinster geworden. Es war unmöglich, die Ankömmlinge zu erkennen. Zusätzlich schluckte der durchs Gehölz ächzende Sturm jegliches Hufgeklapper. Man wurde erst auf die Gäste aufmerksam als sie am Feuer standen oder hockten. Beim Chlöpfer brötlen unterhielt man sich über den Ritt ins Fehrenwäldli und wartete auf Samichlaus’ und Ruprechts Ankunft..

Endlich sah man von weitem im dunklen, sturmdurchheulten Wald ein flackerndes Lichtlein. Das können nur Samichlaus und Ruprecht sein! Und tatsächlich, vermutlich noch etwas durchgerüttelt vom Zwischenfall, und daher sehr bedächtig schreitend nahte Samichlaus, gefolgt vom schwer beladenen Ruprecht.

Angekommen begann der Samichlaus sofort in seinem dicken Buch zu blättern während Ruprecht ihm mit dem Laternchen leuchtete. Es gab viel Gutes, Lustiges und Komisches zu bemerken, bemängeln und zu ermahnen. Die Verschen waren, ausser Heiner Bürgin’s, der Schiller’s Glocke punkto Verszahl wohl noch um 1 Strophe überbot - und das auswendig – bravo! – kurz; und wie Samichlaus feststellte, mit wenigen Ausnahmen, in 2004 auch schon vertreten. Lobenswert liess sich der Samichlaus u.a. aus über die beiden Mädchen Manuela und Patrizia, die im Fehren die beiden Pflegepferde Jessica und Nobu-San gewissenhaft reiten und betreuen.

Der Samichlaus zog es, des unfallbedingt noch etwas sturmen Kopfes wegen vor, sich nach seinem Besuch sofort nach Hause zu begeben um sich auszuruhen. Ruprecht begleitete ihn, und man verabschiedete sich bis zum nächsten Jahr.

Mittlerweile versuchte der Sturm mit den Zelten Drachen zu spielen und es wurden an allen Stangen Hände gebraucht, um die Bedachungen am Boden zu halten. Schliesslich entschied Nadia die Zelte im wahrsten Sinne des Wortes abzubrechen. Die Szene glich einem Amphitheater: Wildpustender Wind gegen Menschenkind plus 5 Männer gegen eine Rohrstange. So drehten und zogen achtern Bruno, mit angelaufener Brille und Toni, die Zipfelkappe auf Sturm. Bugseits drehten und zogen Heiner, den Torso mit den
Grittibänzbeinen zwischen die Zähne geklemmt was ihm - der Ausdruck sei verziehen - etwas Walrossartiges verlieh. Hinter Heiner gab Rene Wohlgemuth das Galeerenkommando draie/ziehe/draie/zieh während Sepp Stalder zwischen fadendünn zusammengepressten Lippen zischte: „er chunt jo!“ Das Gestänge endlich zerlegt machten sich nach und nach alle auf den Heimweg. Toni holte am Brunnen vor den Toren der Enge noch 2 Milchkannen voll Wasser um das immer noch stark lodernde und durch den Wind immer wieder neu angefachte Feuer zu ertränken.

Nachdem auch der Feuerwehrprofi Riccardo mit dem gelöschten Feuer zufrieden war, verliess dann auch die Nachhut den Samichlaus-Feierplatz. Womit ein weiterer schöner Anlass zur Neige ging.

Unser herzliches Dankeschön geht an Samichlaus und Ruprecht, die trotz stürmischem Zwischenfall den Weg zu uns gefunden haben. Un Grand Merci allen Helfern, sowie natürlich auch den Gästen. Bis zum nächsten Mal in 2006!
uh

7.12.2005

Neujahrsritt zum Eigenhof


Neujahrsritt zum Eigenhof

Einige Bilder von Nadia Räz sind hier zu finden.
Den Bericht von Susanne Stalder ist hier Online.

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Der Nikolaus kommt...

Der Nikolaus kommt...

Bericht und Fotos findest Du hier.
Der Vorstand dankt den den Organisatoren.

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Einsteigerkurs Bodenarbeit

Einsteigerkurs Bodenarbeit

Der Vorstand dankt Mireille und Werner zum Durchführen des Kurses.

Fotos und Bericht findest Du hier.
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Patrouillenritt/fahrt

Patrouillenritt/fahrt

Die Organisatoren danken allen Teilnehmern zur Teilnahme. Einen speziellen Dank noch an die Sponsoren, ebenso an die Helfer, die beigetragen haben, dass der Anlass bei bestem Wetter durchgeführt werden konnte.

Bitte berücksichtigt bei Euren Einkäufen unsere Sponsoren. Danke.

Die ersten Fotos sind hier zu sehen, weitere folgen noch.
Also am besten öfters mal vorbeischauen.
Den Bericht findest Du hier.
Danke vielmals an die Fotografen und an die Verfassererin des Berichtes.