Mondscheinritt mit Raclette 2005
Der, diesjährige Mondschein-,
auch Racletteritt genannt, führte traditionell auf den Steinig.
Bei erstmals frostigen Temperaturen, in diesem Herbst, machten sich von
Seewen, Bretzwil und Fehren her, an die 12 Reiter/innen auf den Weg.
In kleineren Gruppen ritten wir durch die kalte aber wunderschöne
Vollmondnacht. Naima kam mit ihrem Pferd nach Fehren um mich für
diesen Ritt zu begleiten. Das freute mich sehr. So konnten wir gemeinsam
durch die Wälder geistern, was wesentlich mehr Spass macht, als
alleine zu reiten.
Familie Straumann, stellte unseren Pferden den Hengststall auf der oberen
Weide zur Verfügung. Dort hatte jedes Pferd seine Ruhe und genügend
Heu. Das bedingte natürlich für die Reiter eine kleine Wanderung
zum Restaurant. Gerade richtig um sich noch ein wenig Hunger zu holen.
Im Restaurant waren für uns 24 Plätze reserviert, welche bis
auf den letzten besetzt wurde. Vielen Dank allen Teilnehmern. Urs und
Riccardo kamen zu Fuss und weitere Mitglieder und Gäste stiessen
mit dem Auto zu uns. Anfangs war der Andrang am Racletteofen noch gross.
Nach den dritten und vierten Portionen wurde es ruhiger und es waren
nur noch die ganz hungrigen Mäuler in der Warteschlange zu finden.
Philipp, kehrte die beiden Käsehälften geduldig und sorgte
für Nachschub, bis alle genug hatten. Nach und nach befreiten sich
alle von ihren Winterpullis und hatten wieder warm genug. Nach Dessert
und Kaffee machten wir uns auf den Weg an die frische Luft, welche wohl
alle gebrauchen konnten. Zurück in der warmen Reiterkleidung mit
Leuchtmaterial ausgestattet, machten wir uns auf den Weg zum Hengststall.
Der Verdauungsspaziergang war wohltuend. Dort warteten unsere Pferde,
zum Teil bereits schlafend, auf uns. Das Heu wurde bis auf den letzten
Halm aufgeputzt. Lustigerweise, fiel dies, allen Reitern gleichzeitig
auf. Hätte man fast meinen können, die Tiere würden sonst
nie gefüttert. Das Heu muss besonders gut geschmeckt haben.
Nach und nach wurden alle Pferde gesattelt. Sepp sorgte freundlicherweise
für die Reinigung des Stalls und schickte uns schon mal raus. Vielen
Dank Sepp!! Wir verabschiedeten die Reiterinnen, welche in Richtung Seewen
ritten. Selber begleiteten wir, über die Weiden in Richtung Nunningen,
noch die Reiter/innen von Bretzwil, bevor Naima und ich uns auch von
diesen verabschiedeten und den Weg nach Fehren unter die Hufe nahmen.
Wir genossen die Nacht, welche wunderschön war, für diesen
Ritt. Der Mond spendete uns das nötige Licht und überall war
es ruhig, bis auf das Rauschen der restlichen Blätter an den Bäumen.
Die Natur bereitet sich auf den Winter vor. Die überfrorenen Wiesen
glitzerten im Mondlicht und die Wasserpfützen waren bereits zu Eis
geworden. Kurz vor der Meltinger Mühle, sahen wir am Waldrand ein
Taschenlampenlicht. Urs und Riccardo waren mit Hunden zu Fuss auf dem
Heimweg und suchten im Dunkeln den Weg in den Wald. In einer halben Stunde
waren wir auch zurück im Stall. Naima machte ihre Stute für
den Heimtransport bereit und meine Jessika freute sich auf ihren gewohnten
Stall. Selber, kamen wir nach Mitternacht nach Hause und freuten uns
auf die warme Stube.
An dieser Stelle, ein herzliches Dankschön an Susanne Stalder für
die Organisation, wie auch an ihren Mann Sepp für die Reinigung
des Stalls. Und natürlich ein Dank an die Familie Straumann für
die Gastfreundschaft und die Stallungen. Wie immer, war es ein gelungener
Vereinsritt. Weitere Fotos zu diesem Anlass, findet Ihr unter www.reiterverein-dorneckberg.ch.
Bericht: N. Räz, Fotosder Gallery: R. Trösch
27.11.2005
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