Patrouillenritt/-fahrt 2005
Der traditionell vom
Reiterverein Dorneckberg organisierte Patrouillenritt fand dieses Jahr
in der Umgebung Nunningen statt, Ziel und Startpunkt des Rittes war das
Horsehotel/ Hüslimatt
in der Engi.
Da ich und meine Freundin Naima die erste Nummer zugelost bekamen,
galt es, früh morgens aufzustehen. Mit etwas Verspätung starteten
wir mit unseren Pferden um ca. 08.40 Uhr. Beim ersten Streckenposten
ging es darum, hoch zu Ross einen Geschicklichkeitsparcours zu bewältigen,
Ruhe und Konzentration war hierbei gefragt. Weiter ging es Richtung Roderis.
Beim Streckenposten zwei musste man diverse Autologos erkennen, was sich
als gar nicht so einfach heraustellte, einige exotische Boliden-Marken
verunmöglichten uns das Komplettieren der Liste.
Nach einer kurzen Ehrenrunde (wir interpretierten das Signal falsch)
erwarteten uns schon Bruno und Urs im Kaltbrunnental.Mit einer alten
Feurwehrspritze galt es, den zu klein dimensionierten Trichter, der das
Wasser in einen Krug leitete, zu treffen. Mit einer Ausbeute von etwas
mehr als 3 dl verliessen wir den Posten und legten einen kurzen Trab
zu den nächsten ein. Das Kaltbrunnental verlassend erreichten wir
die Breitenbacher Höhe.
Bei der Jagdhütte hiess uns Streckenposten fünf willkommen.
Mit Tells Geschoss konnte ich meine Zielgenauigkeit unter Beweis stellen,
und dank einer kurzen Instruktion in Sachen Jungschützen verlief
auch dieses Unterfangen mit Erfolg. Frisch gestärkt und kurz geruht
ging es auf zu den letzen fünf Posten. Hier war hauptsächlich
wieder reiterliches Wissen und Handgeschick gefragt. Vor allem die Posten
7 und 8 mag wohl so manch erfahrene Reiter/ innen in Bedrängnis
gebracht haben. Dabei musste man diverse Trensen benennen bzw. einen
Zaum mit irischem Nasenband und Baucher-Trense zusammensetzen.
Über den Eichlenberg gelangten wir zur Engi-Höhe, wo wir schon
fast wieder beim Ziel waren. Der Posten neun war wohl für manchen
Zuschauer ein unterhaltsames Schauspiel. Man musste mit einer am Gürtel
befestigten hängenden Kartoffel eine ebensolche am Boden liegende
so weit wie möglich befördern.
Nach etwa gut vier Stunden erreichtem wir wieder das Horsehotel, bei
dem wir die letzte Aufgabe in Angriff nahmen. Mit einer „Kutsche“ ging
es darum, einen kleinen Parcours zu bewältigen. Der Haken an der
ganzen Sache war, dass das Pferd durch einen Menschen ersetzt wurde der
blind auf die Befehle seines Kutschers folgen musste.
Nachdem wir Conchita und Ikaria wieder in den Stall transportiert hatten,
gönnten auch wir uns einen Happen und sahen gespannt der Rangverkündigung
entgegen. In der Festwirtschaft fanden alle Teilnehmer nochmals dazu
ein, wo sie schöne Plaketten, Flots, und Preise entgegennehmen durften.
Danach liess man den Abend in gut gestimmter Festwirtschaft ausklingen.
Damit endete für mich mein erster und wohl auch nicht letzter Patrouillenritt.
An dieser Stelle ist ein grosses Dankeschön an die guten Organisatorinnen
und Organisatoren auszusprechen, welche einen reibungslosen Anlass realisierten.
Vielen Dank auch den Inhabern des Horsehotels, welche bereit waren, ihre
Infrastruktur bereit zu stellen und den vielen Helfern, die einen solchen
Anlass überhaupt ermöglichten.
P. Baschung
05.04.2005
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