RV-Dorneckberg Ride and Bike 2004
Die Seewener Forsthütte lag in
der wärmenden Morgensonne, als Franziska und ich mit dem Transporter
vorfuhren. Unsere Bike Fahrer Bruno und mein Freund Urs warteten bereits
in der Festwirtschaft. Einige andere Konkurrenten standen mit Pferd und
Bike zum Start bereit. Ich sattelte Jessika und begab mich rasch als
Zuschauerin zum Plauschparcours, welcher vor dem Start absolviert werden
musste. Dieser zählte dann zu 1/3 und die Strecke zu 2/3 für
die Rangliste.
Das Ei auf dem Löffel im Slalom zu transportieren war ja für
Reiter und Biker noch eine leichtere Aufgabe. Viel mehr Gelächter
gab es, als der eine Partner den anderen in einer Karrette durch den
Slalom schieben musste. Auch dort wurde das Ei mitgeführt und durfte
keineswegs ab dem Löffel fallen. Einigen KarrettenfahrerenInnen
war es im Ziel wohl schon übel. Das zeigte sich dann beim Federballspiel.
Ist man doch mit Pferd oder Bike zwischen den Beinen nicht ganz so beweglich.
Am Schluss wurden wir dann beim Büchsenwerfen noch auf die Probe
gestellt. Franziska und Bruno meisterten diese Aufgaben mit viel Sprüchen
und Geschick. Die Zuschauer konnten sich ab den Konkurrenten amüsieren.
Danach ging es zum Start auf die ca. 15 Kilometer lange Strecke. Nun
galt es auch für mich, Urs und Jessika an den Start zu gehen. Den
Plauschparcours meisterten wir mit Humor. Kurz darauf fiel der Startschuss
für den sportlichen Teil. Dort zählte dann die körperliche
Fitness. Für den Biker war es klar, er musste auf der ganzen Strecke
kräftig in die Pedale treten. Für den Reiter galt es einige
Kilometer der Strecke neben dem trabenden Pferd zu joggen, im Schritt
zu reiten oder zu traben. Jeder war selbst verantwortlich, dass er sein
Pferd und auch sich nicht aus Ehrgeiz überforderte. Durchschnittlich
kamen alle Teilnehmer nach 1,5 Stunden wieder in das Ziel. Leider war
die Streckenmarkierung etwas mager oder wurde von achtlosen Passanten
ganz weggerissen und bereitete einigen Teilnehmern Mühe auf Zeit
zu reiten. Kannte man sich nicht aus, so stand man an den Kreuzungen
und suchte nach dem Weg. Einige fanden den Weg gar nicht mehr. Die Organisatoren
entschuldigten sich für dieses Vorkommnis.
Im Ziel versorgten zuerst alle ihre sportlichen Pferde. Der Schweiss
wurde kräftig runtergewaschen, Heu und Gras gab es als Verpflegung.
Danach versammelten sich auch die Konkurrenten nach und nach in der Festwirtschaft.
Diese wurde seit früh von Waltraud betreut und aufrechterhalten.
Waltraud und ihre Helfer stellten Steaks, Bratwürste, Cervelats,
ein Salatbuffet und zum Dessert ein grosses Kuchenbuffet zur Verfügung.
Jeder konnte sich also reichlich bedienen. Die gebrauchten Kalorien wurden
nachgetankt. Gegen Abend kam es zur Rangverkündigung. Mit Spannung
warteten alle Mitstreiter auf ihren Rang. Für jeden Reiter und Biker
gab es Plakette, Flots und einen schönen Preis. Zum Schluss gab
es noch ein Gruppenfoto und die Aufbruchstimmung nahte. Es blieben die
wenigen Helfer übrig, welche alles aufräumten. Ein schöner,
warmer Ride und Biketag ging zu Ende.
Wir danken an dieser Stelle den Organisatoren Anja
Menn, Stephanie Netzer, Nadin Würmli und Bruno Pfeiffer. Ebenfalls ein Dank allen Helfern
(im Vorder- wie auch im Hintergrund), welche ihnen tatkräftig zur
Seite standen.
Bericht: nr
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