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Update:20. Juni 2010 |
Zweitagesritt Seewen – Wintersingen Ein grauer, kühler Morgen
stellte die wetterfesten Reiter wieder einmal mehr auf die Probe. Leider
bekam ich am Vorabend noch Abmeldungen wegen eines Reitunfalls und Krankheit.
(Den betroffenen wünsche wir gute Besserung). So versammelten sich
am Samstagmorgen 10 Reiter und 3 Biker bei Familie Ruth und René Wohlgemuth.
Ruth und René stellten uns einen warmen Kaffee und Getränke
zur Verfügung. Dafür waren wir sehr dankbar. Nachdem alle in
Ihre Regenmäntel eingehüllt waren, konnten wir losreiten. Durch
das Oristal, in Richtung Liestal, von dort stieg es langsam an, mit dem
Ziel die Sissacher Fluh zu erreichen. Kurz nach Liestal machten wir unseren
Mittagshalt. Unsere Biker wandten alle Mittel an um ein Feuer zu entfachen.
Von Zeitung, über WC-Papier bis hin zu Papiernastüchern wurde
alles verwendet um das nasse Kleinholz in ein Feuer zu verwandeln. Nichts
desto Trotz, es brannte am Schluss. Es diente nicht nur als Grill, sondern
auch als Heizung. Von diesem Rastplatz aus dauerte es noch ca. 2 ½ Stunden,
bis wir in Wintersingen den Staufenhof der Familie Fischer erreichten.
Wir und die Pferde wurden freundlich empfangen. Unterstand und Essraum
waren schön vorbereitet. Nachdem wir unsere Vierbeiner versorgt
und verpflegt hatten, rollten wir im Heustock die Schlafsäcke aus.
Wenig später trafen wir uns im Essraum. Familie Fischer kochte für
uns und so konnte jeder essen und trinken, bis er genug hatte. Vor allem
die Biker freuten sich über die Spaghettis. Ein Gasstrahler half
Wärme in den Keller zu bringen. Ein letzter Blick nach den Pferden,
bevor sich alle im Schlafsack einmurmelten und die richtige Liegeposition
suchten. (Gar nicht einfach im Heu). Die Nacht wurde immer klarer und
kälter. In der Früh wurden wir von den fleissigen Schwalben
geweckt, welche die Scheune als Nistplatz nutzten und den Nachwuchs fütterten.
Die Luft war kalt aber der Himmel blau und die ersten Sonnenstrahlen
taten gut. Nach dem Füttern der Pferde, genossen wir das ausgiebige
Frühstück, welches Frau Fischer vorbereitete. Langsam galt
es zu packen und uns auf den Abritt und Abfahrt vorzubereiten. Die Herren
mit den Zweirädern waren schon bereit, als sich die letzten Reiter/innen
ihre Satteltaschen packten. Wir wechselten mit Reiten und Wandern ab
um die Pferderücken ein wenig zu entlasten. Weiter ging es via Itingen
rauf nach Ramlinsburg. Alle genossen die wärmende Sonne. Anfangs
waren die Pferde noch etwas nervös und suchten den Takt. Aber nach
dem steilen Anstieg (Wolfsgraben) fanden auch Castello und Fleur wieder
ihren Schritt und die Ruhe kehrte ein. Zum Wohle aller Reiter/innen.
Unser Präsident welcher seit Samstag in der Früh die Wanderkarte
hütete führte uns auf dem direkten Weg zum Hof Langacker von
Familie Wisler. Diese hatten für uns ein feines Mittagessen vorbereitet.
Für die Pferde stand Anbindvorrichtung und Heu zur Verfügung.
Die ausgebaute Scheune und die gedeckten Tische waren sehr einladend.
In der Sonne genossen wir die Rast, das Essen und natürlich das
Softeis. Susanne hatte zwar mehr Softeis neben dem Cornet als im Cornet
aber das hinderte sie nicht es trotzdem zu essen. Nun galt es, das letzte
Wegstück in Richtung Bubendorf, Kleckenberg, zurück nach Seewen
in Angriff zu nehmen. Die Pferde legten an beiden Tagen von Anfang bis
Schluss einen tüchtigen Schritt vor. Laut unseren Bikern waren die
Pferde durchschnittlich mit 6 Kilometer pro Stunde unterwegs. (Wohlverstanden
ohne getrieben zu werden). Wirklich eine super Leistung. Kurz vor Seewen
verabschiedeten sich Jeanine und auch Regula. In Seewen selber gingen
die letzen Teilnehmer auseinander. Wir hoffen im kommenden Jahr wieder so viele Teilnehmer zählen zu dürfen. Ideen für solche Zweitagesritte sind im Vorstand jederzeit willkommen. Bericht Nadia Räz |
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