Samichlausritt 2003
Der Hochnebel wollte am 6. Dezember
2003 nicht aus dem Dorneck weichen und hin-terlies Kälte und Nässe. Dies hielt
unsere Vereinsmitglieder nicht davon ab, sich um 16.00 Uhr in Seewen,
vor dem Restaurant Sonne zu besammeln. Trafen sich doch sechs Reiter/innen
und nahmen den Weg in Richtung Griengässli (Gemeinde Reigoldswil)
unter die Hufe.
Unterdessen bereiteten Franziska, Claudia, Urs, Riccardo und ich am Treffpunkt
die Anbindvorrichtung und das Feuer vor. Auch die Bänzen und die
Sachen für den Klaus wurden bereitgelegt. Urs und Riccardo verzogen
sich dann vor dem Eintreffen der Reiter und mobilen Teilnehmer. Sie zogen
sich mit Sack und Kostümen zurück und verwandelten sich in
Samichlaus und Schmutzli. Für sie gab es jetzt eine kleine Wartezeit
bis alle an der schönen Feuerstelle eingetroffen waren.
Nun erreichten uns auch die Reiter, welche ihre Pferde zuerst mit Heu
versorgten und sich dann um das Feuer versammelten um ihre Glieder aufzutauen.
Bruno brachte schon am Nachmittag Holz und Heu an die Feuerstelle. Vielen
Dank Bruno. Esther und René Häner kamen zu Fuss von Bretzwil
her. Ruth, Nicole, Naima und ihr Hund fuhren mit dem Auto bis zu uns.
Nach einigen Worten untereinander, hörten wir bereits das Glöcklein
des Samichlaus. René Häner horchte in der Dunkelheit blieb
aber sicherheitshalber beim Mami stehen. Wer weiss, was da für Gestalten
aus dem Wald kommen.
Samichlaus und Schmutzli begrüssten uns, stellten den schweren Sack
auf den Boden und packten ihr Buch mit dem „Sündenregister“ aus.
Da hat sich der Samichlaus viele lustige Sachen notiert. Über jeden
gab es etwas über den Vereinsalltag zu berichten. Es gab viel zu
lachen, selbst dann, wann man selber vor dem Klaus stand. Besonders mutig
zeigte sich René. Er stand vor den Samichlaus und sagte laut und
deutlich sein Sprüchlein auf. Er wechselte einige Worte mit dem
Samichlaus und gab ihm sogar eine seiner Bastelarbeiten als Geschenk
mit. Dafür bekam er am Schluss den Sack mit den restlichen feinen
Sachen. Diesen nahm er dankend an und hütete ihn gut. Auch mit den
Gedichten und Versen bei den Erwachsenen hat es dieses Jahr gebessert.
Jeder konnte mindestens ein Sprüchlein. Wenn dies auch nicht so
lang war. Ja oder gar aus dem Brückenbauer stammte und dummerweise
von mehreren Mitgliedern auswendig gelernt wurde. Die meisten konnten
es auswendig und die Restlichen brauchten eine Taschenlampe um ihren
Spick zu lesen. Trotzdem jeder durfte Nüsse, Schokolade und Mandarinen
aus dem Sack nehmen.
Während der Samichlaus sich mit den einzelnen Reitern und Reiterinnen
unterhielt, füllten die andern Mitglieder ihre Becher mit heissem
Tee und Glühwein. Franziska, Claudia und Waltraud bereiteten gegen
die 20 Liter Glühwein und Tee vor. Vielen Dank an die drei Frauen.
Bei dieser Kälte war jeder von uns froh, dass er sich von innen
aufwärmen konnte. Und eines muss gesagt sein, es blieb nicht mehr
viel von Getränken übrig.
Die Reiter sattelten langsam wieder ihre Pferde und die restlichen Teilnehmer
räumten auf und machten sich ebenfalls auf den Weg nach Hause. Zurück
in die warme Stube. Es war ein gemütlicher, gut gelungener Abend.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren,
Helfer und Helferin-nen. Wir hoffen, dass wir Euch im 2004 wieder begrüssen
dürfen.
Bericht: N. Räz, Fotos der Gallery: R. Trösch
28.12.2003
|