2-Tagesritt nach Holderbank
Am 27. und 28. Mai 2000
fand der jährliche
2 - Tagesritt des Reitervereins Dorneckberg statt, unser Ziel war Holderbank.
Unser Reitführer und Präsident war ganz begeistert und überrascht,
vom fast Rekord verdächtigen Andrang an Teilnehmern/Innen. Es haben
sich 19 Reiter/Innen angemeldet, welche von 2 Bikern begleitet wurden.
Am Samstag gegen Mittag trafen sich - trotz starken Regengüssen
und eines kalten Windes - alle Angemeldeten auf der Höhe zwischen
Bretzwil und Reigoldswil. Ganz durchgefroren und teilweise nass bis auf
die Haut, waren alle froh, als der Treck endlich startete. Wir ritten
auf Nebenstrassen Richtung Lauwil, um von dort die grösste und längste
Steigung des Tages unter die Hufe zu nehmen, nämlich die "Wasserfallen".
Als wir zum Wald hinaus ritten, meinte es Petrus gut mit uns; es hatte
aufgehört zu regnen. So entschieden wir uns auf der "Waldweid" die
verschobene Mittagsrast einzulegen. Doch niemand hatte grosse Lust lange
im Nassen zu verweilen. Fast alle führten ihr Pferd den nächsten
kurzen Anstieg hinauf, um sich die kühlen Glieder auf zu wärmen.
Als sich die Sonne gegen Abend doch noch etwas zeigte, war das Stimmungsbarometer
wieder so weit gestiegen, dass jeder gerne noch etwas im Restaurant Bachtelen
- oberhalb Langenbruck ? trank. Nach dem "z' Vieri" traten
wir den ca. 1 stündigen Restritt nach Holderbank an. In Holderbank
wurden die Pferde in 3 verschiedenen Ställen bei Bauern eingestellt.
Jeder versorgte sein Pferd und bezog sein Zimmer im Hotel Kreuz, oder
das "Stübli", welches ganz spontan von einem Landwirt
zur Verfügung gestellt wurde.
Um 20 Uhr trafen sich alle im Weinkeller des Gasthauses Kreuz und liessen
sich richtig verwöhnen. Am Sonntagmorgen ? in aller früh ?
fütterten wir wieder unsere 4 Beiner, um dann auch unseren Magen
am großzügigen Frühstückstisch zu füllen. Es
haben alle etwas auf den Aufbruch gedrängelt, da die Wetterprognose
mit starken Windböen und Regengüssen wieder nicht so grandios
aussah. Um ca. 9.15 Uhr starteten wir unseren zweiten Tag unter dem Sattel.
Durch den starken Wind hatte man das Gefühl, fast vom Pferd gefegt
zu werden, doch etwas Gutes hatte es trotzdem. Der Wind verwehte die
Regenwolken buchstäblich. So hatte man auch einen Blick frei auf
die wunderbare Landschaft. Man sah von den Schneebergen bis ins Guldental,
den Windturbinen auf dem Hauberg, einfach alles. Für den Mittagshalt
verweilten wir auf der "Hinteren Wasserfallen". Nach dem Abstieg
Richtung Lauwil trennten sich unsere Wege. Man verabschiedete sich mit
den Worten es seien trotz Wind und Regen zwei schöne Tage gewesen.
Ich möchte noch erwähnen, dass jedes Pony und Pferd, ob jung
oder alt gut mithalten konnte, und es ein gutes Zusammenreiten war. Nochmals
vielen Dank an alle Mitreiter/Innen und an Bruno Pfeiffer für die
Organisation.
Bericht: Franziska Hänggi, Fotos Gallery: Bruno Pfeiffer
08.06.2000
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