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Update:20. Juni 2010 |
Ride and Bike bei winterlichen VerhältnissenIm April führte der Reiterverein Dorneckberg wieder seinen beliebten Plausch-Anlass "Ride and Bike" durch beim Schützenhaus Hochwald. Dieses Jahr hatten sich 31 Teams für den Anlass gemeldet. Ein Team besteht aus einem Reiter mit seinem Pferd, sowie einem Biker mit seinem Bike, das mit Vorteil ein Moutain Bike sein sollte, da die Strecke über Waldwege führt. Der Sonntag präsentierte sich mit sehr tiefen Temperaturen, und Niederschlägen, wobei sich das Wetter nicht so recht entscheiden konnte, ob es nun regnen oder schneien wollte, und daher ein sehr nasskaltes Gemisch bot. Anfänglich musste ein kurzer Geschicklichkeits-Test bewältigt werden. Auf einem Löffel musste ein Ei (aus Wachs) per Bike, dann zurück per Pferd, und so weiter, ein Stück Weg auf und ab bewegt werden, jeweils mit direkter (d.h. ohne das Ei zu berühren) Übergabe an den Partner. Von einer weissen Ziellinie aus musste das Ei dann in ein paar Meter entferntes Körbchen geworfen werden. Danach ging es auf den zirka sieben Kilometer langen Kurs, der mit Fähnchen und Sägemehl sehr gut gekennzeichnet war. Die Regeln waren einfach. Grundsätzlich war die Gangart Trab, ausser an den mit mit "Schritt markierten Strecken, wo man entweder Schritt reiten musste, oder aber abstieg und neben dem Pferd rannte, das dann an der Hand auch traben durfte. Es handelte sich bei diesen Abschnitten entweder um geteerte oder stark abwärts führende Wege. Es zeigte sich sehr bald, dass die Reiter absteigen und rennen mussten, wenn sie in die vorderen Rängen klassiert sein wollten! Die verschiedensten Pferderassen erschienen am Start, von Ponys, mit Kindern auf dem Rücken, zu Arabern, Freibergern, grossen, schweren Warmblütern und eleganten Sportpferden. Einige der Radfahrer präsentierten sich im Profi-mässigen, bunt- schillernden Renndress. Vor allem den Bikern wurde im Wald ein steiler Aufstieg geboten, und sie hatten nicht die Energie, den fantastischen Ausblick über den Blauen gen Westen zu geniessen. Alle waren froh, dass die Festwirtschaft im geheizten Schützenhaus untergebracht war, und nicht draussen in einem Zelt, waren doch alle mehr oder weniger nass und durchfroren, vor allem die Helfer und Begleiter, welche ausharrten, während "ihre" Sportler sich warm strampelten und rannten. Sehr pünktlich begann dann die Preisverteilung. Dank zahlreicher Sponsoren gab es Preise für alle, und zwar gab es Reiter/Pferde-Preise, sowie eine Ecke mit Preisen speziell für Biker. Mit der schnellsten Zeit von 23'38" gewannen Suzan Vögtli (Reiterin) und Philipp Walisch (Biker), sehr dicht gefolgt von Tanja und Peter Hiller (23'45") und auf dem dritten Rang waren Luzia Karle und Michael Baumann (24'37"). Die geleisteten Zeiten steigerten sich kontinuierlich bis 45'01" für den 27. Rang. Drei Paare mussten disqualifiziert werden wegen Nicht-Beachten einer der Regeln. Esty H. Saenger |
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